Gibt es eigentlich auch Risiken bei dem Projekt?

Wie bei überhaupt allem was man tut gibt es natürlich auch bei diesem Projekt einige Risiken. Das größte Risiko bei diesem Projekt ist eigentlich die Bergung. Erst fliegt der Helium-Wetterballon mit der Sonde nach oben, und dann, irgendwo in ca. 35 Kilometern Höhe platzt der Ballon, da sich das Helium zu stark ausdehnt. Dann fliegt die Sonde an einem Fallschirm wieder in Richtung Erde. Doch hier ist das Problem: In den oberen Schichten der Erdatmosphäre wehen die Jetstreams mit einer Geschwindigkeit von ca. 50-100 Kilometern pro Stunde. Dagegen ist der Wind auf der Erde mit ca. 5 Kilometern pro Stunde eher vernachlässigbar. Man kann also nicht steuern, wo die Sonde wieder landet. Sie kommt in einem Umkreis von ca. 80-100 Kilometern um den Startplatz wieder herunter. Doch das kann eben überall sein. Egal ob auf einer Autobahn, einer anderen Straße, einer Eisenbahnstrecke, auf einem Haus oder auf einem Gewässer. Die Sonde kann einfach überall wieder herunterkommen. Aber schon mal die Wahrscheinlichkeit, dass die Sonde irgendwo nicht im Grünen herunterkommt, beträgt nur 10%. Doch was ist, wenn die Sonde eben in diesen 10% Gebiet landet. Auch dann ist die Wahrscheinlichkeit erst einmal hoch, das man eben nur in einem Garten oder ähnlichem landet. Doch wenn die Sonde halt doch einen Schaden verursacht, ist eine Versicherung nötig. Diese sichert uns im Falle von jeglichen möglichen Schäden ab.

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