Equipment


Sonde

Die Sonde ist das Herzstück der Mission. In ihr befindet sich die gesamte Technik zur Aufnahme der Bilder aber auch zur Aufzeichnung der Messdaten. Unsere Sonde besteht aus Styropor, da dieses Material äußerst leicht ist und Stöße, wie sie bei der Landung entstehen, gut absorbiert. In der Sonde befinden sich vier Kameras. 

 

1. Hauptkamera: Gopro Hero 4 Black Edition (für 4K Aufnahmen)

2. Nebenkameras: 3x Rollei S-30 Full-HD Actioncam

 

Dadurch können wir euch einen Überblick aus allen möglichen Perspektiven der Mission geben. 

 

Zur Messung der verschiedenen Parameter wie Höhe, Steig/Sinkgeschwindigkeit, GPS Position, Zeit und Temperatur ist unsere Sonde mit einem Datenlogger ausgestattet. Dieser misst über die gesamte Dauer der Mission die Daten und dient anschließend zur Auswertung und unter anderem zur Ermittlung der Gipfelhöhe.


Außerdem befindet sich ein GPS Ortungsgerät in der Sonde, welches durch eine eingelegte Simkarte den Standort, durch einen Anruf, auf das jeweilige Handy übermittelt. Auf dieses Teil muss Verlass sein, denn nur dadurch können wir die wertvolle Sonde finden und euch das Videomaterial und die Messdaten zur Verfügung stellen.

 

Auf einer Reise in die Stratosphäre kann es durchaus vorkommen, dass die Sonde Temperaturen von etwa -50 Grad ausgesetzt ist. Daher ist es wichtig, den Innenraum halbwegs warm zu halten um die Geräte in ihrer Funktion nicht zu beeinträchtigen. Diese Problematik kann relativ leicht zur ein Wärmepad, das zum Beispiel zum Wärmen der Hände im Winter gedacht ist, gelöst werden. 

 

Die gesamte Elektronik im Innenraum muss natürlich auch mit Strom versorgt werden. Viele Geräte, die wir verwenden haben einen eingebauten Akku. Für die Dauer der Mission reichen die Akkus allerdings nicht aus. Daher verwenden wir 2 selbstgebaute Akkupacks. Diese ermöglichen uns erst Filmaufnahmen von bis zu 2,5 bis 3 Stunden zu realisieren.

Sonde mit offenem Deckel
Sonde mit offenem Deckel
verschlossene Sonde
verschlossene Sonde


Wetterballon

Ballon startbereit
Ballon startbereit

Wir führen unser Projekt mit einem amerikanischen Wetterballon durch. Nur solch ein Ballon schafft es auf die atemberaubende Höhe von etwa 35.000 Meter. Der Ballon wird mit etwa 4.000 Liter Helium gefüllt. Für unser Projekt können wir ausschließlich Helium verwenden, da der Anteil von Helium in Ballongas zu gering ist. Mit dieser enormen Füllmenge ist es möglich bis zu 1,5kg Last mit auf die Reise zu schicken. Daher ist es für uns enorm wichtig bei jedem Produkt, das für den Flug eingesetzt wir, genau                                                                        auf die Gewichtsangaben zu achten.

Der Wetterballon in seiner Verpackung
Der Wetterballon in seiner Verpackung

Fallschirm

Fallschirm zusammengelegt
Fallschirm zusammengelegt

Der Fallschirm hängt zwischen Wetterballon und Sonde. Er ist durch ein 10 Meter langes, reißfestes Seil mit der Sonde verbunden. Nach oben hin trennt ihn ein 5 Meter langes Seil zum Wetterballon. Beim Aufstieg wird der Fallschirm automatisch zusammengehalten, da das Gewicht der Sonde nach unten zieht. Hingegen zieht der Wetterballon nach oben. wenn nun der Ballon platzt, zieht nur noch das Gewicht der Sonde nach unten und der Fallschirm entfaltet sich.


Spezialschnur

Für die Verbindung zwischen Sonde und Fallschirm sowie zwischen Fallschirm und Wetterballon benötigen wir eine äußerst reißfeste Schnur. Diese Spezialschnur ist gerade einmal 1mm dünn aber trotzdem extrem belastungsfähig. Mit einer Länge von 50 Meter besteht keine Sorge, zu wenig Schnur für das Projekt zu haben. Außerdem unterliegt dieses Produkt mit einer Reißfestigkeit von unter 230N den Voraussetzungen der deutschen Flugsicherung.